DevOps

Kubernetes & Docker

Container-Orchestrierung professionell aufgesetzt

Kubernetes und Docker für skalierbare Anwendungen

Managed K8s, Self-Managed oder OpenShift – wir wählen das Richtige

Wir bauen Container-Setups mit Docker und Kubernetes – von Multi-Stage-Dockerfiles über Managed K8s (EKS, AKS, GKE) bis Self-Managed Cluster und OpenShift. Mit Helm, Network-Policies, Sealed Secrets und sauberer Resource-Verwaltung. Skalierbar und produktionssicher.

Container haben die Art und Weise verändert, wie Software entwickelt, ausgeliefert und betrieben wird. Docker als Container-Runtime und Kubernetes als Orchestrierungsplattform sind heute Standard für moderne Anwendungen. Wir bauen produktive Container-Setups – mit allem, was dazugehört: Sicherheits-Härtung, Monitoring, Auto-Scaling und sinnvollem Resource-Management.

Warum Container?

Container lösen das „Bei mir funktioniert es”-Problem. Anwendungen laufen in isolierten, reproduzierbaren Umgebungen – egal ob auf dem Entwickler-Laptop, in der Staging-Umgebung oder in Produktion. Das macht Deployments planbar, Tests aussagekräftig und Skalierung einfach.

Docker für Standalone-Setups

Was wir mit Docker bauen

  • Multi-Stage-Dockerfiles für minimale Image-Größen und schnelle Builds
  • Docker-Compose-Setups für lokale Entwicklungsumgebungen
  • Container-Sicherheits-Härtung mit Distroless-Images, Non-Root-Usern, Read-Only-Filesystems
  • Private Container-Registries mit GitLab Registry, AWS ECR, GitHub Packages
  • Vulnerability-Scanning mit Trivy oder Snyk

Kubernetes für komplexe Setups

Kubernetes ist die De-facto-Standard-Plattform für Container-Orchestrierung. Wir bauen Kubernetes-Cluster auf verschiedenen Plattformen:

Managed Kubernetes

Amazon EKS, Azure AKS, Google GKE, IONOS Managed Kubernetes – Hyperscaler-Plattformen mit Control-Plane als Service. Schnell zu starten, weniger administrativer Aufwand, dafür Vendor-spezifische Details.

Self-Managed Kubernetes

Für volle Kontrolle und maximale Flexibilität: Self-Managed-Cluster mit kubeadm oder k3s auf eigenen Servern. Sinnvoll bei strengen Compliance-Anforderungen oder Cost-Optimization in größeren Setups.

OpenShift für Enterprise

Red Hats OpenShift erweitert Kubernetes um Enterprise-Features: integriertes CI/CD, strenger Security-Default, RBAC out-of-the-box. Häufig die Wahl im Großkonzern- und Behörden-Umfeld.

Kubernetes-Best-Practices, die wir umsetzen

Helm und Kustomize für Manifest-Management

Statt jede YAML-Datei einzeln zu pflegen, nutzen wir Helm für versionierte, parametrisierbare Releases und Kustomize für umgebungsspezifische Overlays. Damit wird Kubernetes-Konfiguration handhabbar.

Resource-Limits und Requests

Jeder Pod hat definierte CPU- und Memory-Anforderungen. Damit verteilt der Scheduler Pods sinnvoll, und ein außer Kontrolle geratener Container reißt nicht den ganzen Node mit.

Liveness- und Readiness-Probes

Kubernetes muss wissen, wann ein Pod gesund ist. Wir konfigurieren Liveness-Probes (restartet defekte Pods), Readiness-Probes (entfernt Pods aus Load-Balancer, wenn sie nicht bereit sind) und Startup-Probes (für Anwendungen mit langer Startup-Zeit).

Network-Policies

Default-Deny-Netzwerk – Pods kommunizieren nur, wenn explizit erlaubt. Das ist „Zero Trust” auf Kubernetes-Ebene und stoppt Lateral-Movement bei kompromittierten Containern.

Secrets Management

Keine Secrets in Plain-Text-YAML. Wir nutzen External Secrets Operator mit HashiCorp Vault oder AWS Secrets Manager, oder Sealed Secrets für Git-fähige verschlüsselte Secrets.

Wann Kubernetes Sinn ergibt – und wann nicht

Kubernetes ist mächtig, aber nicht für jede Anwendung notwendig. Wir empfehlen Kubernetes wenn:

  • Sie mehrere Microservices betreiben
  • Auto-Scaling über mehrere Dimensionen nötig ist
  • Mehrere Teams parallel deployen wollen
  • Multi-Tenancy oder Multi-Region-Setups gefordert sind

Für einfachere Anwendungen empfehlen wir Container Services wie AWS ECS, Azure Container Apps, Google Cloud Run oder schlicht VM-basierte Setups – weniger Komplexität, oft günstiger.

Verwandte Leistungen

Container-Images entstehen in CI/CD-Pipelines. Kubernetes-Cluster werden über Infrastructure as Code deklariert. Container-Sicherheit ist Teil von DevSecOps. Sichtbarkeit über Cluster und Pods: Monitoring & Observability. Übersicht: DevOps-Engineering.

Mini-Case aus unserer Praxis

Container-Migration mittelständischer Anwendung

Migration einer klassisch deployten PHP/MySQL-Anwendung auf containerbasiertes Setup. Ausgangslage: zwei dedizierte Server mit manuell installierter Software, Deployment per rsync, kein Staging, Updates mit Risiko. Maßnahmen: Multi-Stage-Dockerfile für die Anwendung (Build-Stage + Production-Stage), Docker Compose für lokale Entwicklung und Staging, Migration auf Kubernetes-Cluster bei IONOS Managed Kubernetes für Production, Helm-Charts für Versionierung der Konfiguration, Sealed Secrets für sicheres Secret-Management. Resultat: Deployment-Zeit drastisch reduziert, identische Umgebungen über Dev/Staging/Production, automatische Selbstheilung bei Pod-Ausfällen.

Häufige Fragen zu Kubernetes und Docker

Brauchen wir wirklich Kubernetes?

Ehrliche Antwort: oft nicht. Kubernetes ist mächtig, aber auch komplex und betreuungs-intensiv. Für kleinere Anwendungen reichen Container-Services wie AWS ECS, Azure Container Apps oder Google Cloud Run vollkommen aus. Kubernetes lohnt sich ab mehreren Microservices, Multi-Tenant-Setups oder spezifischen Skalierungs-Anforderungen.

Managed Kubernetes oder Self-Managed?

Für 90 Prozent unserer Kunden: Managed (EKS, AKS, GKE, IONOS Managed Kubernetes). Vorteile: keine Control-Plane-Wartung, automatisierte Updates, Cloud-Integration out-of-the-box. Self-Managed nur bei sehr spezifischen Compliance-Anforderungen oder wenn vollständige Kontrolle technisch erforderlich ist.

Wie groß sollte ein Kubernetes-Cluster sein?

Eine Mindestgröße von 3 Worker-Nodes für Production – damit Pod-Disruption-Budgets und Rolling-Updates ohne Service-Unterbrechung funktionieren. Skalierung erfolgt auf Wunsch automatisch über Cluster-Autoscaler bei Lastspitzen.

Was ist mit Container-Sicherheit?

Wir nutzen Distroless oder Alpine-basierte minimale Base-Images, Non-Root-User für alle Container, Read-Only-Filesystems wo möglich. Vulnerability-Scanning mit Trivy in der Pipeline, Runtime-Security mit Falco. Network Policies erzwingen Default-Deny zwischen Pods. Mehr unter DevSecOps.

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